Energie ist kostbar
Wir denken ans Sparen.
In der IT-Branche gilt eigentlich immer noch “Schneller, Höher, Weiter”. Leider, sagen wir.
Es muss nicht immer der schnellste Rechner sein, der verfügbar ist.
Man muss einfach Althergebrachtes einmal überdenken. Momentan wird der Begriff “Green-IT” im Marketing arg strapaziert. Was verbirgt sich dahinter? Immer neue energiesparende Prozessoren? Nein, denn so wird wieder nur wieder Ressourcenverschwendung draus. Warum den alten Rechner aussortieren und neu beschaffen? Spart man wirklich so viel Energie mit dem neuen Rechner, wie die Produktion gekostet hat? Vermutlich nein.
Es gibt andere Wege Energie zu sparen: Virtualisierung
Was verbirgt sich dahinter? Grob gesprochen: ein PC im PC.
Oft werden aus Kompatibilitätsgründen noch Server oder Arbeitsstationen mit veralteter Software vorgehalten. Ein solcher Rechner verbraucht den ganzen Tag Strom, obwohl er maximal zu einem Prozent ausgelastet wird. Also liegt es nahe, diesen Rechner auf einen anderen, leistungsfähigen Rechner als Hintergrundprozess zu überführen. Hierzu gibt es spezielle Software, die in einer abgeschlossenen Umgebung einen Rechner simuliert. In diese abgeschlossene “Kiste” wird nun das alte System überführt. Auf diese Art kann man einen mehrfachen Nutzen ziehen: Die Energiegrundlast des alten Systems fällt weg und gleichzeitig umgeht man die Gefahr bei einem Hardwaredefekt den alten Rechner nicht mehr neu aufsetzen zu können.
In der Vorbereitung unseres Umzugs haben wir uns konkret mit dem Thema beschäftigt und verschiedenste Kombinationen unter realen Bedingungen getestet. Fazit bislang: Nicht alles lässt sich Virtualisieren, aber bei einer guten Auslastungsplanung kann man durchaus die nächste Stromabrechnung entspannt abwarten.





